Die Essenz, um die Krise als Chance nutzen zu können

March 31, 2020

 

Quelle:CC Creative Commons

 

 

 

Das was ich meine zu Wissen und die Realität = Zwei WELTEN
So wie Afrika viel grösser ist als sich die meisten vorstellen können, so ist das was heute vor sich geht mit der CORONA Katastrophe unmöglich auf Anhieb zu erkennen. 

 

Die Afrikakarte und Auflösung ist einfach, der Mensch kann mit dem Auge das Runde nicht umlegen auf eine Fläche. Deshalb unterschätzen wir immer wieder die Länder und Kontinente in der Dimension. Hier in der Afrikakarte sind sowohl USA, China, Indien, Mexiko, Japan und die meisten europäischen Länder integriert. Um eine Vorstellung der gigantischen Grösse zu bekommen. 

 

Ein zweiter eingebauter Kurzschluss bei uns Menschen ist das was die Mehrheit macht und tut, als richtig zu betrachten. Das führt zu eigenartigen Verhalten und in der Vermögensbewirtschaftung wiederkehrend zu hohen Verlusten. Das müsste nicht sein, den Krisen sind Chancen wo riesige Vermögen aufgebaut werden könnten.  

 

Die Vernichtung ganzer Familienvermögen in Krisen ist den meisten bekannt und deshalb ist mehrheitlich das Risiko im Fokus. Das führt am Ende dazu, dass die vermeintliche Risikominimierung zu einem grösseren Risiko und höheren Schäden d. h. Verlusten führt. . 

 

Der Beitrag zur Corona Katastrophe soll die Risiken für künftige Vernichtung von Familienvermögen auflisten, doch der Fokus ist auf den einmaligen Chancen neue Familienvermögen zu schaffen und bestehende Familienvermögen zu schützen. .

 

 

 

 

Denn der aktuelle Irrsinn auf der Welt ist erst der "Gruss aus der Küche". 

Wir stehen erst am Anfang eines mehrere Gänge umfassenden Menus.

 

 

 

 

Sündenbock Corona hat Konsequenzen

Ein Monat, der alles Bisherige auf den Kopf stellt, egal welche Aspekte betrachtet werden. Einzig das Verhalten von Menschen und Politik wiederholt und verstärkt sich, mit der abnehmenden Lernfähig­keit der Gesellschaft. Die vor uns 2 mögliche Wirtschafts­krise hat mehrere Ursachen, trotzdem wird die «Corona Pandemie» zum Sündenbock gemacht. Der Anfang der Krise liegt in den 90er Jahren und nicht in der Corona Pandemie, denn das war der Beginn der sinkenden Zinsen und steig­enden Verschuldung. Eine mehrfache Wirtschaftskrise könnte vor der Türe stehen: 

  • Katastrophe der Corona Pandemie
    direkte Folgen: Tourismus, Dienstleistungssektor und Handel. Was sind die indirekten Folgen?

  • Ölpreisschock = Der unbeachtete geniale Schachzug Putins, mit geopolitischem Hintergrund

    • Trump USA erlässt Sanktionen gegen die Wirtschaft RU und RU/EU Gaspipeline Projekt

    • Reaktion Putin = schliesst sich mit Saudis zusammen = Auslöser Preisschock Öl

    • Schieferöl Produktion USA mit dem Preis still gelegt = Ölproduktion RU/Saudi i. o. 

    • USA/Trump Handelskrieg verloren = da Energiepolitische Neuordnung 

    • Trump/USA kriegen Öl von Venezuela «regionale Nähe» – USA Rückzug Nahen Osten
      (Sanktionierte russische Firma Rosneft Rückzug Venezuela. Begonnen alles zu verkaufen)

    • RU hat wenig Schulden = keine Abhängigkeit USD = Öl/Gas von RU geht nach China/EU

    • Putin siegt auf ganzer Linie: Trump kriegt starken USD, Schiefer Ölindustrie USA zerstört

  • Lieferkettenunterbrechung (Just in Time Produktion verstärkt mit Produktion in fernen Ländern)

  • Vertrauenskrise = Abweichende Gefahreneinschätzung westlicher Regierungen. Deshalb ev. der Fahrlässigkeit oder Panikmache «schuldig», wegen massiver Einschränkung der bürgerlichen Freiheit

  • 2020 Sofortmassnahmen der Politik/Zentralbanken/Schweizer Nationalbank = Geldpresse 
    (Kaufen alles um Börse zu stabilisieren = Höhe der Gelder nie dagewesen = Hyperinflation)

 

Folgen für die Bevölkerung und Drehbuch Regierung

Egal was die weiteren Schritte von Regierung, Politik und Zentralbanken und deren Verläufe sind, die Krise muss irgendwie bewältigt werden. Die Staaten befinden sich weltweit in der Schulden­- und Zinsfalle. Der Weg hinaus führt über die Reduzierung der «Ausgaben» (Schulden/ Zinslast) sowie der Erhöhung der «Einnahmen» via Steuern und Abgaben. Erschwerend sind für die Bevölkerung die Ne­benwirkungen der ausgelösten Handlungen der Regierungen (Isolation Wohnen/Arbeit, Gren­zen ge­schlossen, Stopp Kultur-/Sportanlässe/Wirt­schaft, Kurzarbeit, laufende Kosten…). Daraus folgen Lang­­zeitschäden, die uns die nächsten 3-6 Jahre existenziell beschäftigen werden. Dieser Prozess führt zu einer Umverteilung, die ein riesiges Pot­enzial für Unfrie­den hat. Stichworte sind Beamten­status mit Lohngarantie versus Selbständigerwerbende. Verschärft wird das Ganze mit Lohneinbussen und dem Weg­fall von Boni (Gratifikation) über alle Branchen und Lohnstu­fen. Wer die Ver­pflichtun­gen an das Einkommen angepasst hat ist ge­zwungen, Kosten zu reduzieren. Das birgt Chancen für diejenig­en, die freie Mittel haben und geschickt einsetzen – Preisnachlass. Be­dingung raus aus der Komfort­zone. Die Krisenbewältigung von Politik, Zentralbanken/Schweizer Nationalbank sind beschränkt:   

 

Stand Krisenbewältigung        Thema Drehbuch

  • Versucht – Gescheitert         Hohes Wirtschaftswachstum (Konsum- und Kreditwahn)

  • Versucht – Gescheitert         Sinkende Zinsen

  • Versucht – Gescheitert         Rettungsaktionen anderer Länder (Zypern, Griechenland – «Bail-In»)                                                                          (Bürger zahlten = Neue EZB-Chefin Frau C. Lagarde veranlasste das) 

  • In extremis im Gange            Geldpresse läuft auf Hochtouren (Historisch einmalig, nie dagewesen)

  • Offen                                     Sparmassnahmen und/oder Steuererhöhungen

  • Offen                                     Staatsbankrott mit gleichzeitiger Einführung einer neuen Währung

 

Politik verschiebt Problem und Schaden in die Zukunft 

Vorgehen von Politik, Zentralbanken der Welt mit Schweizer Nationalbank auf eine Krise (1998 Russland/Asien, 2001 Internet/Tech Blase, 2008 Finanzkrise) wiederholen sich: Das Pro­b­lem in die Zu­kunft verschieben und so die Bürger besänftigen (Komfortzone/Bequem). Profiteure der letzten 12 Jahre war eine «Minderheit aus Politik und Wirt­schaft». Das Natur­ge­setz der Selbstheilungskräfte bleibt unbeachtet oder ist ausser Kraft gesetzt. Die Vermei­dungs­strate­gie, dem Unbequemen auszuweichen, beruhigte die Bürger, ja, hat das Ganze erst mög­lich gemacht. Das Vorgehen und die Massnahmen nach Krisen sind weltweit identisch. Was die Mehr­heit macht ist korrekt und richtig, auch wenn es falsch ist. Bsp.: WC Papier Hamster Käufe im März 2020 = kompletter Blödsinn = Was eine Mehrheit macht ist richtig also muss ich das haben oder so machen.

  • Mehr Geld der Zentralbanken der Welt inklusiver SNB = Geldpresse läuft bis zur Schmerzgrenze

    • Aufkauf von Anlagen (Währungen, Aktien und Obligationen) = Höhe historisch einmalig

    • Kredite und Liquidität Finanzsystem und der Banken weltweit = Historisch einmalig

    • Haftung der zugesicherten Kredite und Liquidität = Steuerzahler Bürger = weltweit

  • Senkung der Zinsen bis ins Minus  

  • Explodierende Verschuldung (Staaten, Firmen, Private, Studentendarlehen USA)

    • 2020 USD 260 Billionen Schulden weltweit = 45% höher als zu Beginn der Krise 2007

      • Das ist ein Anteil pro Kopf bei 7.7 Mia. für alle Erdenbürger USD 32'500.-

  • Steigende Schäden nach jeder Krise (1998 – 2001 – 2008), der Schaden aus 2020 nicht absehbar

 

Risiken für das Familienvermögen  

  • Bisherige, vermeintliche Risikovermeidung ist eines der grössten unbeachteten Risiken. Die Krisen von 1998, 2001, 2008, 2020ff entstanden mit der Risikovermeidung = Schadensummen steigen)

  • Delegation oder ignorieren Finanzthemen (Altersvorsorge an den Staat, Berater macht das…)

    • Das ignorieren der Themen führt zu Vermögensvernichtung und Finanzanalphabetismus

  • Verpflichtungen, d.h. Ausgaben dem Einkommen anpassen und wenig bis keine Reserven
    (Lohneinbusse, Stellenverlust, Scheidung etc. führen zu Liquidation: Hypothek/Kredit, Leasing…)

  • Gegenparteirisiko = Kann der Schuldner die Verpflichtung einlösen, wenn die Zahlung fällig ist
    (z.B. Verlust der Sparer die 2008 in Anlageprodukte von Lehmann Brother investierten)

  • Über keine manipulationsfreien Vermögenswerte oder Anlagen verfügen– begrenztes Gut

    • Gold und Silber ist das einzige Geld (Münzen, Barren etc.) – ev. sogar Kryptowährungen

  • Zwangsamortisation von Hypotheken infolge sinkenden Immo-Werte oder Lohneinbussen

  • Standard Bankprodukte/-Strategien einsetzen – Strukturierte Produkte – Firmen Obligationen

  • Schliessung von Banken/Börsen und/oder Unverkäuflichkeit von Anlageprodukten

  • Absatzfähigkeit missachten, d.h. Zeitbedarf Vermögen zu verflüssigen = Bargeldbeschaffung
    (Schwerverkäufliches wie Häuser, Kunst, Sammlungen, etc. = Preisnachlass machts verkaufbar)
     

Chancen für das Familienvermögen  

  • Edelmetalle physisch besitzen (ausserhalb des Finanzsystems) mindesten ¼ des Vermögens

    • Egal welche Lösung die Politik anstrebt, es führt kein Weg an Gold und Silber vorbei

  • Aktien von Firmen, die das Edelmetall aus dem Boden holen

    • Preiswertesten Anlagekategorie. Profitieren in Wirtschaftskrisen. Steigender Goldpreis

    • Einbruch Ölpreis erhöht Marge = 50% Kosten fallen via Energie an (Abbau/Transport)

    • Verzerrter Wert von Edelmetallen trotz nachhaltigster Anlagekategorie und Geldpresse 

  • Bargeldreserve für ca. 2-6 Monate

    • Kleine Stückelungen 10er, 20er, 50er und 100er Noten ergänzt mit Goldvreneli

  • Verpflichtungen so schnell wie möglich reduzieren und Vermögensteile veräussern – Liquidität
    (Beschaffung von Liquidität ermöglicht Preisnachlässe von Gütern zu nutzen)

  • Strukturen/Verhalten nutzen die Familienvermögen stärken – z. B. 100-jährige Anlagestrategie
    (Heute zu oft schädigenden Strukturen/Verhalten im Einsatz: z.B. kurzfristige Anlagestrategie)

  • Über die Praxis den Umgang/Verständnis mit Finanzen erlernen. Beginnen, selbst zu machen

  • Vorhaben Gerold Schlegel und Gerold Schlegel AG – Zu Popularität verhelfen

    • Buchprojekt GS schafft Grundlagen für ein gutes und glückliches Leben: Teil 1 Finanzen 

    •  Besitzer GS zeigt mit externem Nachweis wie er sein Vermögen bewirtschaftet

 

 

https://themarket.ch/interview/die-pandemie-legt-die-schwaechen-im-finanzsystem-offen-ld.1803

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