Flut von Gesetzen und Administration. Was sind die Möglichkeiten und die Chancen?

November 26, 2019

Regina Martin (Scherenschnitt Künstlerin): Frei von Tradition und ohne Berührungsängste

hat sie meinen Wunsch nach einem Scherenschnitt mit meinen Leidenschaften umgesetzt.

 

  

Nach über 21 Jahren gebe ich die Zulassung der FINMA (Finanzmarktaufsichtsbehörde) für den Vertrieb von Anlagefonds in der Schweiz zurück. Diese Zulassung hat die Gerold Schlegel AG (GSAG) einge­setzt, um bei Banken, Anlagefondsgesellschaften und Vertriebspartnern vorteilhafte Konditionen für ihre Kunden zu erzielen. Gleichzeitig waren im Laufe der Jahre immer mehr Bedingungen zu erfüllen. Jetzt ist eine ganze neue Flut von Gesetzen, Auflagen usw. in Planung, die zusätzliche administrative Arbeiten auslösen. Bevor diese in Kraft treten, gibt die GSAG ihre Lizenz zurück. Gleichzeitig tritt die GSAG aus dem Selbstregulierungs­verein PolyReg aus. Der gesetzlich festgelegte Schulungsaufwand und die entstehenden Kosten und der Arbeitsaufwand stehen in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen.  

 

Die Regulierungswut ausgelöst durch einige "Schwarze Schafe" ist kontraproduktiv, denn sie weckt die schlummernde Energie, neue Wege zu finden.  

 

 

In den letzten Jahren hätte die GSAG diese Bewilligungen nicht mehr gebraucht. Die aufsichtspflichtigen Dienstleistungen wurden via externe Partner­ge­sellschaften abgewickelt. Über die gesamte Zeit waren die Lizenzen für mich als In­ha­ber der GSAG ein Qualitätslabel, über das in der Finanzindustrie nur die Wenigsten verfügen. Gleichzeitig wurde die Revisionsstelle der Aktiengesellschaft beibehalten, obwohl die GSAG diese hätte wegbedingen können. Hintergrund dafür war, eine externe Sicht und Meinung sicherzustellen, die den Kunden zusätzliche Qualität vermitteln sollte – ebenso im Sinne eines Qualitätslabels. Die Kosten und Auflagen sind derart angestiegen, dass die GSAG ab 2020 auch darauf verzichtet.   

 

Die bisherigen Mitgliedschaften der Berufsverbände, in denen ich als Person Mitglied bin, bleiben hingegen bestehen. Sei es die Schweizerische Vereinigung der diplomierten Versicherungsfachleute (ASDA.ch), der Finanzplanerverband Schweiz (FPVS.ch) und der internationale Standard der Finanzplanung (Swiss Financial Planners Organisation SFPO.ch). Was ich kund tue, ist meine tiefste Überzeugung. Mit der übernommenen Eigenverantwortung setze und riskiere ich meine meine eigene Haut.   

 

Apropos Gesetze und Reglementierungen: Angestellte und Unternehmer in vielen Branchen und Firmen spüren: Labels, Interne Kontrollsysteme, Arbeitsabläufe, Personal Reglemente, Qualitäts­ma­nage­mentsysteme und anderes mehr, das immer umfassender und aufwendiger wird. Beim jährlichen Audit erwachen Systeme zum Leben, längst vergessene Ordner und Dokumentensammlungen tauchen auf und werden aktua­li­siert. Die Vorschriften für die Buchhaltung und die Steuergesetze werden genauso in einem immer höheren Tempo angepasst. Das ist der Arbeitsvorrat für die Beratergilde und Experten. Die Experten der Bran­chen finden Lücken in den Auflagen und Gesetzestexten. Neue Chancen. Aus den «Gesetzeslücken» werden regelmässig lukrative Geschäftsmodelle und später wiederum neue Regulierungen. Immer mehr Branchen, Bereiche und KMU sind von dieser Entwicklung betroffen. Die Verantwortlichen von Kinderhorten, Kindergärt­en und Schulen haben einen massiv steigenden Aufwand der Admini­st­ra­­­tion. Wer in der Alten­pflege oder anderen Pflegebereichen tätig ist, kennt diese Entwicklung genauso. Das ist aus meiner Sicht mehr ein Schutz für Grosse vor dem Mitbewerber als wirklich notwendig. Das Überwälzen der Verantwor­tung hat System, denn im Schadenfall will niemand schuld sein und niemand selbst zu Schaden kommen. Dasselbe Bild gilt für Konsumenten: immer mehr Kleingedrucktes zur Unterschrift oder Kenntnisnahme. Die Regel wird, das Kleingedruckte ohne zu lesen, zu unterzeichnen. Oder das Feld «Allgemeine Geschäftsbedingungen» bei Internetkäufen ungelesen wegzuklicken. Völliger Irrsinn.     

 

Im Zusammenhang mit der Geldwäscherei und dem Austausch von Informationen der Steuerbehörde mit Bankinstituten ist genau dieselbe Entwicklung sichtbar. Dabei nehmen Geldwäschereigesetze hauptsäch­lich wiederum den Kleinen ins Visier. Einnahmen aus kriminellen Organisationen, d.h. Geldwäscherei, muss sich der Leser wie eine riesige Pipeline vorstellen: Der Inhalt der Pipeline sind tagtäglich fliessende Millionenbeträge. Da nützt es wenig, «Kleinbeträge» via Richtlinien und Auflagen beim normalen Sparer und Anleger auszuschliessen. Die Vorgehen ähneln sehr den «Wirtschaftsbetrugssystemen» in Unternehmen. Mitte November 2019 wurde der Professor für Geldwäscherei an der Universität Florida, Bruce Bagley verhaftet. Er soll für Dritte «gewaschen» haben. Bagley ist Mitautor der «Geldwäscherei-Bibel»: «Drug Trafficking, Organized Crime and Violance in the Americas Today». Er wusste wohl sehr gut, wie das geht.

 

Die Ventile und Auswege «Schmutziges Geld weiss zu waschen» sind vielfältig. Sei es der Kunsthan­del, Raritäten vom Auto über Wein bis Whisky, Firmenfusionen oder komplexe Strukturen über diverse Steueroasen und Gesellschaften. Neue Ge­schäfts­­modelle in der Welt der Crypto-(Digitalen) Währung sind eine andere Möglichkeit, kriminelle Mittel zu verstecken. Immer mehr Schadenfälle mit dem Ursprung Bestechung tauchen auf: Mozambique, Malaysia etc.   

 

Die Entwicklung der Flut von Auflagen, Gesetzen, Bestimmungen etc. führen dazu, dass immer öfters die Verantwortung delegiert und ausgelagert wird. Heute ist das Ziel und Fokus im Schadenfall, d.h. wenn etwas schief geht, als Verantwort­licher des Projekts, Aufgabe oder Funktion in der Firma nicht schuld zu sein. Nicht haftbar gemacht werden können hat oberste Priorität. Daraus hat sich eine neue Industrie entwickelt: Zertifikate, komplexe Regelwerke, Gutachten etc. sind der Nährboden für die Berater- und Expertengilde Unternehmensleiter und Verwaltungsräte versichern ihre potenzielle Haftung. Alles Signale für eine unheilvolle Entwicklung.

 

Das Beispiel «BIO-Label» hilft, das Ganze als Laie zu verstehen. Eine kleine Geschichte, die den Wenigsten bekannt ist: Grundsätz­lich darf ein BIO-Betrieb Kupfer einsetzen. BIO-Äpfel werden wie tra­di­tionel­le Apfelbäume gegen Ungeziefer mit Kupfer bespritzt. Der Unterschied, ob ich einen BIO-Apfel kaufe und esse oder einen anderen Apfel nehme, macht öfters weniger aus, als angenommen.  

 

Ein anderes Beispiel: Aquaponic. Das ist ein geschlossenes Wassersystem, in dem Fische gezüchtet und gleichzeitig Gemüse ge­zo­gen wird. Das verunreinigte Wasser aus der Fischzucht hat zu hohe Nitrit-Werte – Rück­stände der Verdauung und Futterverwertung. Das Wasser- muss gefiltert werden. Eine Alternative ist, das Wasser als Dünger zu nützen. Genau hier greift Aquaponic ein. Das verunreinigte Wasser wird vom Fischbecken in ein höheres Becken ge­pumpt. Dort wird es erstmals grob gefiltert. Dafür enthält das Becken Kieselsteine und Sand. Von dort läuft das Wasser weiter in ein tiefer liegendes Becken, in dem das Gemüse das im Wasser enthaltene Nitrit aufnimmt. Eine alternative Form von Dünger, das heisst Nahrung. Angebaut wird entweder horizontal oder senkrecht. Das Gemüse hat die Wurzeln direkt im Wasser, ohne Erde. Der Kreislauf schliesst sich, sobald das übrigbleibende Wasser wieder ins Fischbecken fliesst. Aqua­ponic ist BIO in Reinkultur mit dem geschlos­senen System, doch da keine Erde zum Einsatz kommt, ist das Label BIO Tabu.

 

MÖGLICHKEITEN?

Wenn der Leser und potenzielle Kunde neugierig wird und Spass hat, sich selbst um seine Geldanlage zu kümmern, sind alle Auflagen, von denen ich mich getrennt habe, unnötig. Die Eigenverantwortung ist Dreh- und Angel­punkt. Menschen zu befähigen und motivieren, sich selbst um ihre Geldanlage zu kümmern, indem ihnen Werkzeuge und Strukturen zur Verfügung gestellt werden, ist das oberste Ziel. 

 

In knapp 40 Berufsjahren konnte ich vieles ausprobieren, Erfolge feiern, Fehler machen und Erkenntnisse und Einsichten integrieren. Kurz vor meinem nächsten Lebensabschnitt kann ich mir als 1962 Geborener Fehler und Verluste nicht mehr leisten, Mir fehlt die Zeit das aufzuholen und zu kompensieren. Erkenntnisse und Einsichten helfen mir heute, Fehler zu vermeiden und Verluste zu reduzieren.

 

Daraus ist das Angebot entstan­den, interessierten Lesern zu zeigen, wie ich bei meinem eigenen Vermögen vorgehe und das Ganze umsetze d.h. bewirtschafte. Ich erbringe den Nachweis mit einer externen Kontrolle, d.h. einem quartalsweisen Nachweis, wie ich mein Vermögen bewirtschafte und was ich in der Forschungs- und Entwicklungsab­teilung teste. Wichtig für den Anleger ist zu wissen: mein Lehrgeld ist bezahlt. Und ich stehe mit meinen eigenen Mitteln in der Verantwortung.

 

Die Reisen 2018/19 schafften Klarheit: Im Fokus sind Produkte, Anlagestrategie, Verhalten und Strukturen Reicher. Die GSAG stellt diese dem "heute schutzlosen" Privatanleger bereit.  

 

 

CHANCE?
Mein Fokus ist der Erhalt und Schutz des Vermögens. Gleichzeitig nutze ich Strukturen und Verhalten von Reichen. Sie gründen ihre eigene Organisation, um nicht mehr im direkten Kontakt mit der Bank zu sein. Im Fach­jar­gon werden diese Firmen als «Family Office» bezeichnet. Der Sinn ist, mit der Organisation Schutz vor den «nachteiligen» mensch­lichen Schwächen als Kunde gegenüber der Bank zu erhalten: Dazu gehören z.B.: Manipulation, Beeinflus­sung, Übervor­teilung infolge Unkenntnis (zu hohe Kosten), Lockvogelprodukte – mit Speck fängt man Mäuse – und andere raffinierte Verkaufs­techniken oder Einsatz von verkaufsfördernden Symbolen, die Kompetenz vermitteln sollen. In 14 Jahren konnte ich während des Aufbaus, Betrieb und Weiterentwicklung des Family Office (Forem AG) unzählige Systeme und Strukturen sowie Techniken oder Stolperfallen kennenlernen.

 

Grundsätzlich gilt, wer als David gegen Goliath spielt, ist im Vorteil, wenn er eigene «Spielregeln» festlegt. Denn so ist das Überraschungsmoment auf der schwächeren Seite und kann zum eigenen Vorteil genutzt werden. Daher kommt mein gewöhnungsbedürftiges Auftreten und Verhalten.  

 

Der «kleine» Privatanleger erhält so erstmalig Zugang zu Bedingungen die unmöglich sind im Alleingang. Das verschafft ungeahnte Vorteile. Vor allem sichert es ein sorgenfreies Leben im Alter. 

 

Das Angebot kann wie bei einem Restaurant mit wenigen Tischen und einem Menu verglichen werden. Der Koch hat dazu die besten Zutaten, die er kriegen kann und ein kleines wie frisches Angebot. Das ergänzt mit seinem handwerklichen Können, das über die Jahre entwickelt wurde. Kein Fast Food, keine Fertigprodukte sind im Einsatz. Keine doppelten Böden und Scharaden, die den Gast übervorteilen. Eine einfache und gesunde Küche, voller Farben, Vielfalt und Geschmack. Was sonst fördert andere Wege in der Finanzindustrie ohne Millionen Marketingbudget und verführerische Verpackung?  

 

Am Mittwoch am 8. Januar 2020 um 18:30 Uhr findet dazu in Rubigen ein Anlass statt.  

 

Sturmerprobte Anlagestrategie, mit wenig Aufwand umgesetzt, zeigt verblüffende Ergebnisse

 

Anmeldung:

https://financialcoach.ch/events/sturmerprobte-anlagestrategie-mit-wenig-aufwand-umgesetzt-zeitigt-verblueffende-ergebnisse/

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© 2017 eckraum // gerold schlegel