Naturgesetze, Grundsätze/-prinzipen zu nützen, sichert mehr Zeit für ein besseres Leben.

May 27, 2019

 

Die angeschwemmte Meeresschildkröte am Strand von Negombo Sri Lanka, steht für das Anlage Verhalten das wir ändern sollten. Die Wirklichkeit ist eine andere. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unabhängig, welche Aspekte und Bereiche des Lebens Menschen im Fokus haben: Entschleunigung und Vereinfachung ist oft eine ungestillte Sehnsucht. Obwohl digitale Errungenschaften für Produk­tivität und mehr Effizienz sorgen, nehmen einzig das Tempo und der Mangel an Zeit zu. Doch das in einem rasanten Tempo. Die - vermeintlich – nützlichen Werkzeuge beschleunigen das Rad noch zusätzlich. Die Detailbesessenheit, der Status, die Familie, die Karriere und das Streben nach dem Perfekten sind weitere Verstärker der Geschwindigkeit. Einmal aussetzen beim Würfeln geht im Leben etwas weniger einfach als in einem Spiel. Je tiefer ich im Hamsterrad stecke, umso schwieriger, die Chancen zu erkennen. Naturgesetze und/oder Grundprinzipien wären ein erster Schritt.

 

Die saloppe Definition von Naturgesetzen und Grundprinzipien – sie haben Gesetzmässig­keiten. Sie umfassen die Gesamtheit aller Regelmässigkeiten inklusive der Entdeckten und Unbekannten. Das Naturgesetz, d.h. das Grundprinzip steht an oberster Stelle. Alle anderen Regeln und Vorgaben haben diesem Grundsatz oder Prinzip zu folgen. Der Leitgedanke gilt. Mit dieser Priorisierung wird vieles einfacher und verständlicher.

 

Ein anderes verstärkendes Element sind Experten. Experten haben die Eigenart, Raffinessen und Details zu betonen, unabhängig vom beruflichen Umfeld. Jeder will mit Recht sein Können einsetzen. Das tägliche Training fördert die Fertigkeiten und stärkt das Verhalten. Die Richtlinien und Auflagen überdecken vieles, denn das Banale und das Einfache - was jeder kennt - entziehen sich der Aufmerksamkeit.

 

Generalisten könnten das eher erkennen, denn sie fokussieren sich auf Grundprinzipien. Das geht so weit, dass je mehr der Generalist Grundprinzipien erkennt, sie ihm umso mehr sprichwörtlich ins Auge springen. Zusätzlich hilft dem Generalist das 20/80-Prinzip von Vilfredo Pareto. Das Prinzip besagt, dass ich mit 20% Aufwand 80% der Leistung erziele. Oder für die letzten 20% der Fertigstellung, um es  perfekt zu machen, 80% der Leistung notwendig sind. Die grössten Umsatzträger einer Firma (20%) erzielen 80% des Umsatzes. Eine Faustregel.

 

Auffallend ist, dass Naturgesetze und Grundprinzipien mit wenig Elementen auskommen:

  • Jahreszeiten = Frühling, Sommer, Herbst, Winter

  • Ethik = Transzendenz (Glaube/Hoffnung), Liebe, Weisheit, Tapferkeit, Gerechtigkeit, Mässigung

  • Wirtschaft (Zyklen) = Aufschwung, Hochkonjunktur, Abschwung, Konjunkturtief

  • Buchhaltung = Ausgaben/Einnahmen – Vermögen/Schulden

  • Kochen = Umami, Salz, Süss, Sauer, Bitter

    • Mit Sicht der Erde: Feuer-Grillen, Wasser-Topf, Luft-Backen, Boden-Fermentieren

  • Glücklich sein = Erlebnisse u./o. Zeit kaufen - sofort zahlen und später konsumieren – Investition in Menschen – Etwas Spezielles gönnen

  • Langes Leben = Gesundes Essen/viel Bewegung – Familie/Gemeinschaft – finanziell sorgenlos

  • Geldanlage =  Fehler/Verluste verhindern, Anlagestruktur/-strategie, exponentielles Wachstum 

 

Was heute dem Mittelstand droht ist die Ruhe vor dem Sturm. Es gebe Alternativen, wenn diese genutzt würden. 

Mayon Philippinen

 

 

 

 

 

 

 

Die Reichsten trauen sich nicht mehr, sich der Perfidität der Finanzindustrie auszusetzen, und gründen eigene Firmen. Im Fachjargon „Family Office“ genannt. Die Burg „Family Office des Mittelstandes“, das ist die Organisation oder Firma, die Reiche bauen, um reich zu bleiben.

 

Sie haben das Vertrauen verloren und sind sich der Raffinesse der Werbung und Verkaufstechniken bewusst. Sie schirmen sich vor den Anbietern mit einer eigenen Struktur ab. Auch da gibt’s wenige Grundprinzipien zu beachten.

 

Erlebnisse vieler KMU-Unternehmer im Umgang mit der Bank, sei es persönlich oder mit der eigenen Firma, bestätigen ähnliche Erfahrungen. Der Effekt des Misstrauens und Abschir­mens ist spätestens seit 2007/2008 aktiviert und verstärkt worden. Die Strafzahlungen, die Verurtei­l­ungen und immer höher werdenden Bonuszahlungen, sind ein idealer Nährboden für steigende Frustration und Hilflosigkeit. 

 

Dazu kommt das wiederkehrende leidige Prinzip: Der Kunde ist „SCHULD“. Was leider immer öfters Realität ist. Die Anbieter überbieten sich in immer raffinierteren „Allgemeinen Vertrags-/Geschäfts­be­stimmungen“. Das Ziel ist die Haftung abzulehnen und so den Schaden auf den Kunden überzuwäl­zen.

 

Der Effekt, die Haftung auszuschliessen, wird zum Grundprinzip. Wie der Druck auf die Rentabilität, der wiederkehrend zu höheren Risiken führt, um die anreizgesteuerten Boni zu erreichen. Der verführerische Honigtopf ist zu oft das primäre Ziel. Egal wie hoch der Gewinn, der Verlust oder die Strafzahlung ist, die Kunden bezahlen das Ganze. Da stellt sich die Frage: Was hindert mich daran, einen Weg ausserhalb der Bank zu gehen? Wieso stärke ich das System mit meinem Verbleiben?

 

Wer die Grundprinzipien der „Burg für den Mittelstand“ verstehen will und nach Alternativen in der Geldanlage Ausschau hält, vermerkt sich den

27.6.2019 um 18:30 Uhr in Rubigen – Reservation www.financialcoach.ch oder +41 31 711 52 54

 

 

Die Fischer zerstören mit ihrem Verhalten, die  eigenen Grundlagen - Plastik am Strand des Fischerhafens in Negombo – Sri Lanka. Der Mittelstand erinnert mich an genau das Verhalten - Selbstzerstörerisch.

 

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© 2017 eckraum // gerold schlegel