Was haben der Narrativ "Geldanlage" und Max Frisch gemeinsam?

April 4, 2019

 

Auf Wikipedia ist der aktiv gesteuerte Narrativ erläutert wie z.B. John F. Kennedy‘s - Wettlauf zum Mond. Oder 2012 das Manifest zur Neugründung der EU von unten. Die Erzählform wird so beschrie­ben: Das Problem, den Mut haben es zu erkennen, den Willen es zu lösen, die Kraft ein Ziel darzustellen und die Verpflichtung es zu erfüllen. Wer das tut und realisiert wusste schon Max Frisch: „Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand“.

 

Deshalb jetzt nochmal klipp und klar, die Dringlichsten Probleme als Anleger benannt, denn alles hängt zusammen wie Dominosteine. In vielen Organisationen nehme ich wahr, dass bereits alles so eingerichtet wird, dass die Schuld abgewiesen werden kann. Dasselbe Spiel in Politik und Wirtschaft, niemand greift ein, bevor alles an die Wand gefahren ist. Ich weiss nicht wo die Krise zuerst losgeht oder ausgelöst wird. Das sie kommt, dazu braucht es keinen Wahrsager, keine TV-Sendung, kein Zeitungsbericht und kein Gespräch. Ein Naturgesetz lässt sich nicht Aushebeln. Diese Erfahrung habe ich mit bald 57 Jahren schon mehrfach gemacht und glaube deshalb nicht an eine Umkehr: 

  • Die verzerrten Anlagemärkte, weil wahnsinnig und ausser Rand und Band

  • Die grosse Herde, weil die Zugehörigkeit jedes Anlegers in der Herde sein Verderben wird

  • Der fehlende Notvorrat oder die Mise en Place für „Finanzen“

  • Unternehmen haben ihren „Notbatzen“ für Aktienrückkäufe etc. eingesetzt d.h. der ist fort

  • Gemischte/Strategie Anlagefonds, weil da alles drin sein kann, wie bei einer Restesuppe

     

     

     

     

     

     

     

     

     

Ich vergleiche die Lebensmittelindustrie mit der Finanzindustrie. Der Hintergrund wieso ich das mache ist ganz einfach. Über die bildliche Sprache des Essens und Kochens wird das Verständnis gefördert. Am 18. März in meinem Blog ausführlich beschrieben. Was in beiden Industrien offen­sichtlich ist: Abhängigkeiten und unselbständige Menschen, verstärkt mit der Angst - das Kochen oder die Geldanlage nicht zu können und - Hilfsmittel nötig zu haben. Der Label Wahnsinn und das symbolträchtige Gehabe identisch.

 

Am 3. April waren wir zu viert Abendessen in der Schmitte in Ostermundigen. Das reduzieren des Angebotes und die beschränke Platzzahl (19) führen dazu, dass ich im Januar diesen Tisch reserviert habe. Der nächste Platz – den ich - nach dem Essen reservierte habe, war im August frei. Die Einschränkung der offensichtliche Vorteil. So viele Parallelen zum Anleger. Weniger ist viel mehr. Was mir positiv aufgefallen ist und mich verblüfft hat, sind:

  • Die chemischen wie marketingtechnischen Schlaumeiereien wie sie die Gastronomie- und Lebensmittelindustrie nutzt, sind in der Schmitte mit regionalen Produzenten und der Grösse ausgeschlossen. Geschmack und Gusto wo das Auge schaut und der Gaumen geniesst. Das zugesicherte ist ein Guss. Den Worten folgen Taten, die mich als Gast staunen lassen. Natur pur in der Schmitte, denn dort steckt mehr in jedem Gericht als versprochen wird. Und es kommen Gemüse zum Einsatz, die viele nicht mal mehr kennen    

  • Schmitte wie erfolgreiche Anleger gehen einen eigenen Weg. Erfolgreiche Anleger suchen wie Trüffelschweine nach Möglichkeiten.  Jürg und Irina Schori sind konsequent von A-Z. Weit weg vom ewig Gleichen. Regional meint Regional. Kleine feine Produzenten ausgewählt. Anstelle Edelstücke, die Stücke, die die wenigsten kaufen und kochen.

  • Der Notvorrat der Schmitte ist 2 Tage frei und 1 Tag für die Produktion. Nur abends offen. Damit die beiden auch ein Leben neben der Arbeit und als Selbständige haben, sind die Öffnungszeiten angepasst. Mit dieser Reserve haben sie Möglichkeiten, die viel Druck und Stress wegnehmen. Sie kriegen freie Zeit für Kreativität und Erholung. Das fördert und stärkt die gute Laune, verschafft Sicherheit. Wieso ist das den wenigsten klar?

  • Der Notbatzen ist vorhanden und wird täglich aufgestockt. Über Monate hinaus volles Haus. Einkauf wie Produktion planbar. Die Küche und das Restaurant auf das Wichtige reduziert. Die Familie arbeitet alleine ohne Personal und protzige Symbole. Voller Einsatz von allen Beteiligten auf allen Positionen. Hier kann ich die Kraft, die Vorteile und Ruhe der Familie sehen.

  • Das Essensangebot weg vom Label Wahnsinn der Lug und Betrug ist. Ja es wird weder auf Bio noch auf Sterne gekocht. Einziges Ziel glückliche Gäste. Damit das möglich ist 1 Menu wo ich wählen kann: Vorspeise – Zwischengang – Hauptgang - Dessert. Falls dann jemand das Siedfleisch oder Kalbsbrustschnitte nicht essen kann, gibt’s Alternativen für die Vegetarier und die Edel­stück­esser. Kleine Lieferanten mit hoher Qualität und Wertvorstellungen ohne Label. Dafür handverlesene Auswahl.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

Meine Empfehlung im Sinne von Sofortmassnahme für heutige Anleger:​ 

  • Kauf = Edelmetallquote von mind. 5-10 % = kleine Stückelung Goldvreneli/100g Barren/Münzen

    • Die Aufbewahrung unbedingt ausserhalb der Bank organisieren

    • Zypern, Griechenland haben gezeigt; Bank wird geschlossen wenn es schwierig wird

  • Verkauf sofort = Unternehmensanleihen – unabhängig vom Kurs

    • Keine Reserven. Bonität heute zu Positiv. 2/3 der Papiere sind in der Krise – Schrott

  • Verkauf sofort = Gemischte Anlagefonds oder Strategiefonds

    • Dem Wetter der Krise am meisten ausgesetzt. Alles dabei. 

       

       

       

       

       

       

       

       

       

 

Am 27.6.2019 / 18:30 Uhr Rubigen:  Die Burg „Family Office“ Mittelstand – financialcoach.ch

Bitte um Anmeldung, Platzzahl beschränkt:

 

 

 

 

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