Die Reise – Das Buchprojekt – Mein Erleben – Meine Zukunft – Das Gemeinsame

March 5, 2019

 

Schlüsselerlebnisse meiner Reise:

Bild 1: Billettschalter Zugreise Kandy – Ella

Bild 2: Getrockneter Thunfisch div. Grössen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe bereits viel über meine Eindrücke und Erlebnisse meiner Reise berichtet. Nun ist es Zeit darzustellen, was ich mit der Reise und meinem Buchprojekt erreichen will. Ich will in meinem Buch meine Erfahrungen im Umgang mit Geld darstellen. Die Reise diente dazu, wiederkehrende Grundprinzipien der Geldanlage zu bestätigen oder zu widerlegen. In der Folge will ich das näher erläutern, wie auch den Prozess meines Vorgehens.

 

Hintergrund

Ich will mein bisheriges berufliches Kapitel abschliessen. Etwas Neues entstehen lassen, dazu fokussiere und begrenze ich mich auf wichtige Grundprinzipien. Das erleichtert das Verständnis und er­mög­­licht, neue oder wenig beachtete Zusammenhänge zu schaffen. Ähnlich wie einen Schatz bergen und an die Oberfläche bringen. Ich habe mich zu entscheiden und zu begrenzen, indem ich eine Auswahl treffe. Ich reise, um die Auswahl treffen zu können und lasse meine Gedankebn und mein Unterbewusstsein im Blog (geroldschlegel.ch) von der Leine.

 

Hinter mir liegen 14 Jahre Aufbau, Betrieb, Weiterentwicklung, Sicherung und Forschung eines Vermögensverwaltungssystems/-organisation – Family Office. Das betreute Vermögen dieser Familie entspricht einer mittelgrossen Pensionskasse. Ich habe persönlich die meisten privaten Beteili­gungen, Risikokapital­projekte und Projekte der Familie geleitet oder begleitet. Die Liquiditätsbewirtschaftung und Organisation von Mitteln aus ihrem Vermögen, für neue Projekte, war eine ständige Herausforderung. Die einfachen Strukturen und wenige Grundprinzipien halfen, das Ganze präsent zu haben. Ohne riesige Papierberge. Reduktion auf das Wichtige – das grosse, wie langfristige Ziel. 

 

Das reduzierte den Aufwand von Mensch, Maschine, Geld, Zeit und Methode. Mit weniger als 5 Personen habe ich das Ganze konsequent umgesetzt. Die Dienstleistungen einzukaufen, hat die Diskretion erhöht und den Personalbestand tief gehalten. Eine ungewöhnlich hohe Rentabilität der Organisation mit dem konsequenten Vorgehen, die andere Realität. Es ist mehr machbar.   

 

Das führte dazu, dass ich von Banken, Darlehens-, Risikokapitalnehmer, Beratern etc. bis an die Grenze des erträglichen hofiert wurde. Ihre Vorgehensweisen waren teilweise schlicht peinlich und plump. Die Unverfrorenheit Voraussetzungen zu schaffen, ins Geschäft zu kommen, ein wiederkehrendes Ärgernis. Dabei hatte das überhaupt nie mit meiner Person zu tun sondern nur mit der Funktion, die ich ausübte. Das schon sehr früh klar zu erkennen und nicht in die gestellten Fallen zu tappen, hat mir vieles erleichtert. Das sollte sich jeder hinter die Ohren schreiben, der sich etwas kauft - nicht nur Geldanlagen.

 

Die Bestätigung kam im Jahr 2012. Ich gab bis auf zwei Funktionen (Kundenbetreu­ung, Vermögensverwaltung) alle Ämter ab. Ich hatte meine gesundheitlichen Warnsignale und Grenzen längst über­schritten und ver­zich­tete freiwillig auf Machtfunktionen. Mein Fokus war meine Gesundheit. Ohne die Machtinsignien kehrte um meine Person blitzartig Ruhe ein. Diese Erfahrungen haben mich gegenüber Manipulation und Beeinflussung sensibi­lisiert und misstrauisch gemacht. Dieser persönliche Prozess und die resultierenden Wirkungen mit der Macht­aufga­be wären auch buchfüllend.

 

Durch das gewachsene Misstrauen konnte ich der Verlockung der Situation widerstehen. Je mehr ein Kuddelmuddel und persönliches Durcheinander mit Geschäftsessen, Teilnahme an VIP Anlässen oder beruflichen Verbindungen, umso schwächer meine Position. Die Verlockung der Si­tu­ation wird heute – zu Unrecht - vernachlässigt und wenig beachtet. Die Kraft und Energie dahinter ist gewaltig. Denn meistens, wenn ich den Aspekt der persönlichen Beziehungen ausblendete, entdeckte ich die wichtigen Details. Situationen, in denen ich die persönliche Ebene nicht ausblendete, führten zu Mehraufwand und Kosten, die ich mir hätte sparen können.

 

Meine Intuition ist ein sicherer, wiederkehrender und verläss­licher Indikator. Ich staune immer wieder, dass Lehrbücher nur auf Zahlen, Daten und Fakten fokussieren und der Bauch, die Intuition, bei Entscheidungen keine Rolle spielen soll. Dabei lehren neue Erkenntnisse der Neurobiologie, dass der Mensch mehrheitlich Entscheidungen intuitiv trifft. Die Zahlen, Daten und Fakten werden zur Begründung nach dem Entscheid ausgewählt. Ich spare mir viel Arbeit und Zeit, indem ich das Instrument der Intuition früh einsetze. Ich kann zwar meistens zu Beginn mein ungutes Bauchgefühl weder beschreiben noch klar zuordnen. Das Diffuse klärt sich im Verlauf des Prozesses.  

 

Während der letzten 14 Jahre konnte ich unglaublich viele Kontakte knüpfen, hatte Möglichkeiten Neues auszuprobieren, praktische Erfahrungen zu sammeln, Zugänge zu öffnen, die mir ohne meine Stellung nie möglich gewesen wären. Auch die langjährige praktische Erfahrung mit dem Einkauf der Dienstleistung „Geldanlage“ (Fachjargon Vermögensverwaltung) ein vielfältiger Fundus des Lernens! Die Organisations- und Personalentwicklung, die ich 14 Jahre inklusive Qualitätsmanagement und Konfliktlösung lernen und praktisch anwenden konnte, ein Geschenk. Mit der praktischen Anwendung öfters frustrierend wie beglückend. Das alles hat mir geholfen zu dem zu werden, der ich heute bin.

 

Genau dieses Wissen und diese Kenntnisse will ich meinen Lesern zugänglich und verständlich machen. Das Verbinden von Kochen und Reisen erleichtert das Verständnis und erhöht den Unterhaltungswert.  

 

Ziel

Wie komme ich auf die Idee Kochen, Reisen und Sparen d.h. die Geldanlage zu verbinden? Es sind meine Leidenschaften und Kompetenzen und sie haben viel gemeinsam. Ich will einen neuen Weg beschreiten, um Spass und Neugier zu wecken. Wer hat nicht schon mal zu Hause selbst Hand ange­legt. Selber machen ist populär und erkennbar an den vielen Einkaufshallen von Materialien, die es in einem Haus oder Garten braucht. Selber Gemachtes macht viel mehr Freude, als fixfertig Gekauf­tes. Das gilt in der Küche, wie bei selbst organisierten Reisen abseits der Touristenpfade. Genauso verhält es sich mit der Geldanlage.

 

Die PISA-Befragungen von 2014 und 2017 haben ergeben, dass weniger als 1/3 der jugendlichen im Um­gang mit Geld, über ausreichende Kompetenzen verfügen. Die Resultate der Be­fragung der schweizerischen Kantonalbanken unter Jugendlichen sind komplett gegenteilig. Sol­che Studien und Umfragen gibt es auch bei Unternehmern mit ähnlichen erschreckenden Re­sultaten (HSG St. Gallen). Der Wirtschafts-Analphabet unter Laien in der Geldanlage ist die Mehrheit (https://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Ein-Volk-von-Wirtschaftslaien/story/24546268). Unabhängig in welchem Land oder Kontinent. Die Beteiligung am Finanzschaden wird für den Laien zur Regel. Die Börsen- und Finanzkrisen von 1998, 2001 und 2008 bestätigen das mit immer höher steigenden Schadenssummen. Der Gewinn wird privatisiert und der Verlust vom Steuerzahler, dem Laien, bezahlt.

 

Diese Vorgänge verstärken das Misstrauen der Reichsten gegenüber den Produkten d.h.  Schnittstellen von Kauf/Verkauf, Währungswechseln, Finanzierungen etc. der Bank. Sie gründen eigene Unternehmen zur Bewirt­schaftung ihrer Vermögenswerte aufgrund den gemachten Erfahrungen mit den Bankinstituten. Hier soll mein Buch eingreifen und dem Laien Werkzeuge und Strukturen in die Hand geben, wie sie die Reichsten der Welt verwenden.

 

Zwar sind die Medien voll von Berichten über die Wirtschaft und die Möglichkeiten der Geldanlage, sind aber für den Laien wenig verständlich und helfen ihm genau so wenig mit seinem Geld optimaler umzugehen. Das zentrale Thema der Geldanlage, dem Mensch als Risikofaktor, ist selbst in der Ausbildung bis zum Uni–Abschluss ein wenig behandeltes Thema.

 

Inhalt des Buches – Teil 1 - Grundsätzliche Herausforderungen

Einstellung – Kein Selbstbetrug – Auslöser Veränderung

Ja, auch die Einstellung zu Geld und Reichtum ist wenig als Thema präsent. Obwohl genau die Hal­tung früh entscheidet, wohin die Reise geht. Ich möchte einen Beitrag leisten, dass das Thema der Vorsorge im Alter mehr Beachtung kriegt. So könnte der Laie vom exponentiellen Wachstum d.h. Zinseszinseffekt profitieren. Warren Buffet hat genau diesen Effekt seit der Jugend beachtet und ist heute einer der reichsten Menschen der Welt. Genauso geht es mir mit dem Vermögensschutz. Die Inflation führt dazu, dass die meisten Währungen der Welt inkl. Schweizerfranken in den letzten 70 Jahren mindestens 80 – 90 % ihres Wertes verloren. Anhand des „CHF 20.- Goldvrenelis“ wird’s klarer: 1949 war der Preis CHF 20.- Ende 2018 betrug der Preis CHF 250.- - Dagegen gibt es ein Rezept.

 

Ich will zum heute üblichem Ausharren in unglücklichen Situationen, die uns teilweise krank machen, Alternativen anbieten. Wir sind es unseren Kindern und den folgenden Generationen schuldig, nicht auf ihre Kosten zu leben. Wir müssen unseren nächsten Generationen gute Rahmenbedingungen schaffen. Dazu gehört der Umgang mit Plastik, Energie, das Konsumverhalten und auch der verantwortungsvolle Umgang mit dem Familienvermögen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es einfacher ist, jetzt freiwillig zu handeln, statt in der Krise oder unter Zwang handeln zu müssen.

 

Gier und Angst

Die Gier und die Angst des Menschen sind wechselseitige „Antriebe“, die mehr schaden als nützen. Die Werbung allgemein, auch die der Finanzindustrie, spricht Gier und Angst immer wieder an, denn das ist die wiederkehrende menschliche Schwäche und Stolperfalle. Um dem nicht ausgeliefert zu sein, benötigt der Laie Wissen und verlässliche Informationen. Die Informationsschwemme, die steigende Komplexität und Produktvielfalt fördern die Verwirrung. Schlimmer, sie laufen dem Bedürfnis des Laien komplett zuwider. Die Gewohnheit und meine persönlichen Eigenarten und Abhängigkeiten sowie das Umfeld nehmen mind. so stark Einfluss. Sie bestimmen mehr als mir lieb ist. Ich erhöhe Transparenz, fördere das Verständnis und liefere Rezepte. 

 

Umgang mit Geld lernen – Tabuthema

Ich plädiere für einen offeneren Umgang mit dem Thema Geld. Bei Streitigkeiten in Familien ist der Auslöser oft Geld. Wer kennt die beiden Zitate nicht: Über Geld spricht man nicht - Geld verdirbt den Charakter? Ich möchte Familien ermuntern mit Spass, Lust und Freude über den Umgang mit Geld zu diskutieren. Gleichzeitig will ich sie - die Familie - in die Lage versetzen, die Geheimnisse der Finanzwelt zu erforschen, damit der Gewinn auf der richtigen Seite liegt.

 

Die Änderung der Finanzindustrie braucht die Kraft und Energie einer Gruppe

Das Meiste was ich in der Finanzindustrie heute wahrnehme, stärkt die Vereinzelung. Mein Buch ist ein Aufruf zusammenzuarbeiten und sich auszutauschen, um die kooperative Kraft und Energie einer Gruppe zu nutzen.

 

Lösungsansatz basiert auf Praxis und Risiko Mensch

Mein Ansatz basiert auf der Integration von 14 Jahren praktischer und realer Erfahrung mit den unterschiedlichsten Ansätzen der Vermögensverwaltung. Also aus der Praxis und keine Theorie, zum Schutz des Laien. Ich verknüpfe Wissen der Küche mit der Geldanlage und meinen eigenen Erfahrungen. Als gelernter Koch mit Auslandserfahrung und jetzt 31 Jahren Erfahrung in der Finanzin­dustrie, gebe ich mir die Legitimation dazu.  

 

Inhalt des Buches - Teil 2 - Was machen andere

Was machen Sportler

Ein Erfolgsrezept vieler Sportler ist sich über das Unterbewusstsein und die eigene Vorstellungskraft, den Ablauf ihres „Siegeslaufes“ erlebbar zu machen. Das Unterbewusstsein programmieren. Da werden dann schon mal stärkende Glaubenssätze mehrere hundertmal wiederholt. Wirklichkeit und Zukunft verschwimmt und wird ein und dasselbe. Lampenfieber und Druck rücken am Tag der Entscheidung in den Hintergrund. Was machen Trainer und Sportler anders, die vorne mitmischen?

 

Was machen Reiche

Ich wünsche mir schon lange identische Werkzeuge für die Mehrheit der Anleger – die ich als Laien bezeichne. Was bestens vernetzte Reiche in der Schweiz und auf der ganzen Welt tun, nützt und stärkt sie gegenüber den Anbietern. Das Misstrauen oder der Vertrauensverlust der Reichsten weltweit ist derart gross, dass sie sich eigene Organisationen (Family Office) leisten. Mit diesen Organisationen erhalten sie gleichwertige Werkzeuge und teilweise auch Wettbewerbsvorteile. Das heisst, die Reichsten geben zusätzlich viel Geld aus, um sich vor der Übervorteilung von Anbietern und übersetzten indirekten Kosten zu schützen. Dabei heisst es doch bei den Reichen lernst du sparen. Es sind 2018 über 10‘000 Neue Organisationen (Family Office) entstanden. Die schiere Grösse ermöglicht diesen Anlegern Transaktionen, die früher nur Banken vorbehalten waren (Hier die Quelle:

https://www.forbes.com/sites/francoisbotha/2018/12/17/the-rise-of-the-family-office-where-do-they-go-beyond-2019/#539b4bd15795).

 

Inhalt des Buches – Teil 3 – Ich mache „Bekannte Tatsachen“ dem Laien vereinfacht zugänglich

Essenz – Reduktion – Rezepte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlüsselerlebnisse meiner Reise:

Bild 3: Nationalgericht Sri Lanka - Hühnercurry

Bild 4: Jürg Wyss und sein Curry

Bild 5: Sparerips auf Philippinisch

 

 

Eines der Ziele ist es, die Knackpunkte sprich die „Bekannten Tatsachen“ zu vereinfachen. Das sind meistens Facetten und Aspekte, denen ich auf der Reise in anderen Kontexten ebenso begegne. Je mehr es mir gelingt zu unter­hal­t­en und das komprimierte Wissen zu vermitteln, umso mehr wird das Buch Spass machen. Die Rezepte zum Selber kochen wie die Rezepte der Geldanlage basieren auf selbst gemachten Erfahrungen. Das sind Essenzen und Reduktionen erfolgreicher Anleger.

 

Freie Zeit – Muse – Unterbewusstsein arbeiten lassen
Die Reise befreit mich vom täglichen Gefangensein und verschafft mir Zeit zu reflektieren. Ich kann meinen Gedanken nachhängen. Das alles ohne Leistungsdruck. Der so befreite Geist kann mit Hilfe der Muse nun auf Entdeckungs­reise gehen. Das Unterbewusstsein arbeitet auf Hochtouren. Die vielen Erfahrungen und Einsichten meiner beruflichen Karriere poppen auf. Ich kann neue, ungewohnte Verbindungen herleiten. 

 

Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass Sparen in der heutigen Zeit aktuelles Wissen und andere Vorgehen erfordert. Fakt ist, die Schadenssummen der Kapitalvernichtung wird von Mal zu Mal grösser. Die vor uns liegende Zukunft kann mit kleinen Vorkehrungen einfacher bewältigt werden. Der Teil stimmt mich optimistisch. Was ich im „Grossen“ 14 Jahre lang entwickelt habe, kann sehr wohl im „Kleinen“ genutzt werden.

 

Die Entstehung des Buches und der Prozess

…Die höchste Stufe der geistigen Entwicklung ist nun die, auf der vorigen beruhende schöpferische Eigenschaft, unserer Seele. Von Tausend und Abertausend Bildern und Gedanken erfüllt und gedrängt, welche nach ihrer Verwirklichung durch Wort oder Tat streben, lernt das Gehirn dieselben zu Gruppen und immer höheren Gedankenreihen und Begriffen zu ordnen. Es schaltet und waltet mit tiefen Errungenschaften seiner inneren Arbeit immer freier und gelangt zu eigentümlichen Verbindungen (Kombinationen) derselben, welche auf das wirkliche Leben übertragen, zu neuen Entdeckung neuer Tatsachen, neuer Wahrheit, neuer Erfindungen führen. Hier ist die Grenze, wo die Sprache der Naturforschung, sowie die Tatsachen derselben, uns nicht mehr zu Gebote stehen. – Die Seelenfunde (Psychologie) dringt in dieses Zaubergebiet der Gedankenwelt tiefer ein, mit Hilfe einer allerdings mehr bildlichen, aber doch auch auf Erfahrungen und Beobachtungen fussenden Ausdrucksweise. Unsere Aufgabe ist hier beendet.

 

Das Zitat gibt wunderbar wieder, was mit mir auf dieser Reise passiert. In Sri Lanka traf ich den Schweizer Gerry Haisch (Das TheIcebearGuestHouse.com), der mir dieses Zitat per Email übermittelte. Der Ausschnitt ist aus einem Artikel „Deutscher Hausschatz 1850“ ist vor 1960 erschienen. Einiges aus diesem Zitat ist erst auf der Reise in den Vordergrund gerückt und klar gewor­den. Stück für Stück, wie bei einer Zwiebel schält sich eine um die nächste Schicht. Ein Prozess halt. Je länger ich Zeit habe, meinen Gedanken Raum zu geben, umso tiefer geht es. Und desto mehr passiert mit meinem Unterbewusstsein und Person. Dieses Vorgehen bedingt ein unerschütterliches Urver­trauen in die eigenen Fähigkeiten und den Prozess. Die Kunst ist es, die offenen Türen zu erkennen und zu nutzen. Sie sind meistens nur für einen Moment offen. Da ich mich eher zu oft als zu wenig auf meine Intuition verlasse, wähle ich diese Arbeitsweise. Meine Erfahrungen bestätigen mir das.

 

Wenn ich diese Zeilen lese, bin ich zutiefst berührt. Ich erkenne mich wieder. Neu ist hingegen, dass ich viel weniger getrieben bin, eher gelassen. Woher ich meine Ruhe wie Abgeklärtheit nehme, kann ich wenig einordnen. Denn bisher habe ich mich eher zwanghaft handelnd wahrgenommen. Der Drang „Machen“ und „Handeln“ im Zentrum meines Seins. Jetzt, wo gar nichts klar ist und ich mir viele Antworten schon hier und jetzt geben will, die Ruhe selbst. Meine Überzeugung an die Wirkung des Prozesses, macht mich gelassen. Das Unbekannte und Ungewisse zulassen. Raum geben.

 

Ich übe mich in der Königsdisziplin von mir als Mensch. Oder was als Mensch heute möglich ist: Ich wage und setze meine eigene Haut, mein Einkommen und meine Zukunft ein. Im Blog äussere ich mich über das entstehende Buch und meine Gedankenwelt. Also riskiere ich meine Haut und werde laut. Mein Blog und das entstehende Buch zeugen davon. Ich verbinde Aktuelles, Neues und Vergangenes. Schaffe so aktuelles Wissen. Basierend auf meinen Erfahrungen, verbinde und mache ich das Ganze über eine bildhafte Sprache mit Beispielen meiner Leidenschaften verständlich.

 

Das ist mein Beitrag für Sparer und Laien, besser vorbereitet zu sein auf das, was auf uns in der Zukunft zukommt. Wer sich auf Sturm einstellt und Vorkehrungen trifft, wird im Vorteil sein. Ich bin in meinem Leben bisher 3x finanziell an den Start zurückgeworfen worden. Ich kann und will mir das nicht mehr leisten. Ich sorge mich um die vielen Laien, die diesem Vorgang mehrheitlich hilflos ausgeliefert sein werden ohne entsprechende Vorkehrungen.

 

Die Themen­bereiche, die ich anschneide und/oder benenne, sind meistens eigene Hind­ernisse und Gefahren für mich als Person im Umgang mit der Geldanlage. Perfekt organisiert und verankert, um meistens der eigenen Veränderung und Verantwortung auszuweichen. "Opfer sein" ein Phänomen das landauf und landab gepflegt wird, das meistens zu grösseren Schäden führt. Dazu kommt die eigene Selbstüberschätzung aus psychologischen Mechanismen. Verstärkt durch die Raffinesse der Finanzindustrie, der die meisten Laien unvorbereitet ausgesetzt sind. Die eigene Selbstüberschätzung sei Dank.

 

Als ob das nicht schon genug ist, verhindern über die Jahre verinnerlichte Glaubenssätze wie Gewohnheiten und Geschäftsbeziehungen dem Laien den Erfolg. Je nach Alter kommen weitere Hindernisse dazu. Dazu gehören zum Beispiel Abhängigkeiten, Status, Macht oder gesellschaftliche Zwänge und ander­es mehr. Die wenigsten werden bezeichnet oder thematisiert. Das Mittel, das die Zeche zahlt, ist der unvorbereitete Laie, der sich freiwillig ins Schlachthaus begibt. Bereit zum Ausgenommen werden. Verrückt.  

 

Ich mache meine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse nutzbar. Aus meiner vielfältigen und praktischen Erfahrung im Umgang mit Experten und Institutionen, kann der Laie Vorteile generieren. Denn die Themen, die wenig beachtet und verstanden sind, habe ich genauso im Fokus: Exponentielles Wachstum – Langfristigkeit – Naturgesetze wie Zyklen – Anlagestrategien – Defensiv/Offensiv investieren - Vermögensschutz.

 

Schlusswort

Veränderung fängt unten an und ich bin der kleinste Nenner. Also beginne ich mit mir. Die Komfort­zone verlassen, das Risiko auch als Chance betrachten und so den Absiche­rungsmechanismus überwinden, reicht bereits für einen ersten Schritt. Ja, auch ich verfüge über die bezeichneten Vorwände und Qualitätshindernisse: Komfortzone verlassen - Kein Risiko eingehen – Absicherungsmodus. Auch ich erlebe das Hin und Her von Selbstvertrauen, Zutrauen, Angst, Unsicherheit und Stärke. Ein Auf und Ab.   

 

Um meine eigenen programmierten Vorwände zu überwinden und auszuschalten, setze ich eine List ein: Ich schenke mir diese Langzeitreise. Die Routine „Kein Risiko“ eingehen und der Absich­e­rungs­mech­anis­mus, unterbreche ich mit der Belohnung der Reise und der freien Zeit. Mein Buchprojekt ist eine Herzensangelegenheit, die ich schon viele Jahre vor mir herschiebe. Was ich beschreibe sind auch „Baustellen“, die ich für mich bearbeite und mit denen ich auch Mühe habe. Das Buch ist mein nächster Mount Everest.

 

Am 28.3.2019 um 18 30 Uhr in Rubigen in den Räumen (Remise) der Dr. Werner Sidler Stiftung, berichte ich. Platz Reservation: www.financialcoach.ch -  a-z@financialcoach.ch  - 031 711 52 54

 

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