Padre Yohannes Kaluwa - Reiseführer der Extraklasse

December 12, 2018

  

Padre Mlowe hatte aufgrund eines Todesfalles wenig Zeit. Deshalb war ich 3 Tage mit Padre Yohannes Kaluwa unterwegs. In den Süden zu gehen war die beste Entscheidung. Ich habe unbekanntes Weltkulturerbe gesehen. Denn als das bezeichne ich die „Steinerne Karte Afrikas“. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen. Die Antwort war regelmässig - kenne ich nicht. Oder ein verlegenes - doch davon habe ich gehört.

 

Die Menschheit im Zweistromland entstanden in Afrika. Jetzt hier in Tansania ein gigantischer Fels mit Ausmassen die ihresgleichen suchen - 7.5 Acres gross. Der Fels wird in Suaheli: Strahlender Stein teilweise sogar strahlendes Tal gerufen. Moosbewachsen mit Flechten die ihresgleichen suchen. Die Struktur der Flechten erinnert mich sehr an den Bödmeren Urwald im Muotathal. Bin kein Fachmann, denke bis das so wachsen kann, vergehen viele Jahre. 

 

Wäre gerne in der Früh um 5.30 Uhr dort gewesen oder besser noch am Abend ab ca. 17.30 Uhr. Tagsüber ist die Sonne derart stark, das die Wirkung weniger bunt und magisch ist. Mir hat es die Sprache verschlagen. Der Weg dahin gepflastert mit Hürden. Dito der Besuch der 3 Brüder des grössten Polygamisten im Süden von Tansania. Er hatte 32 Ehefrauen und niemals einen Brautpreis bezahlt. Er war sich seiner Gene bewusst. Das war sein Einsatz, seine Gene in Familien mit schönen Mädchen. Daraus sind 87 Kinder entstanden.

 

Auf meinem Kartenmaterial gab es keine Verbindung nach Ifakara direkt über die Berge und Täler. Die Hauptverbindung war für mich keine Alternative - sprich schlicht Tabu. Sowohl er wie ich haben diese Strecke gewaltig unterschätzt. Afrikanische Strassen vom Schlimmsten. Von Morgens 5.30 Uhr bis Abends 21.15 Uhr am Steuer. Ja - ich weiss. Abends auf den Strassen Afrikas ein absolutes no go. Es war schlicht nicht zu schaffen. Die Umgebung und die dichte Besiedlung liessen es schlicht nicht zu. Doch eine Welt, die mich Staunen liess. 

 

Der künftige Camping Platz in Njombe kann ich nur empfehlen. Ich war als Reisender Berater von Padre Meluwa. Er baut den Tourismus auf in Njombe. Für mich war klar da braucht es wenig Kapital:

WC/Dusche, Strom, Feuerholz, starkes WiFi und einen Leiter des Campings, der das mit Herzblut macht. Die Natur hat den Ort grosszügig bedacht. Hat etwas von den Bergen in der Schweiz: Wild ungezähmt...

 

Was mir Yohannes zu Beginn verschwiegen hat und als Sportplatz anpries, ein sensationelles Grundstück. Fischzucht,  wilde Natur, abgelegen von der Stadt. Sicher kühl da ab 15.00 Uhr im Schatten. 

 

 

 

 

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